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FSG mit vier Booten im Bundesfinale in Berlin

Ohne Konkurrenz hat sich der Achter beim Landesfinale qualifiziert.
privat

Marbach Neben dem Achter qualifizieren sich auch der Riemen-Gig-Vierer, der Mädchen-Gig-Doppelvierer und der Renn-Doppelvierer der jüngeren Altersklasse. Das Marbacher Gymnasium verteidigt den Superpokal von "Jugend trainiert für Olympia". Von Henning Maak
 

Das Ruder-Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" in Lauffen am Neckar ist für das Marbacher Friedrich-Schiller-Gymnasium eine einzige Erfolgsgeschichte gewesen. Damit schickt das FSG erstmals seit Bestehen des Schulruderns in diesem Jahr vier Boote zum Bundesfinale nach Berlin. In den vergangenen Jahren konnte das FSG meist nur ein oder zwei Teams als Landessieger ehren. 2010 fahren die Ruderlehrer Christian Calovini und Holger Knauf sowie die Ruderlehrerin Anette Gölz mit 24 Schülern zum Bundesfinale.

Im Riemen-Gig-Vierer waren zwei Marbacher Boote unter sich. Landesmeister wurde die Besetzung Nicolai Rittershofer, Andreas von Borstel, Paul Fischer, Stefan Esser und Steuermann Moritz Wuerich vor dem zweiten Vierer aus Marbach mit Schlagmann Markus Breitenbücher, Alexander Holder, Lorenz Kramer, Philipp Westhauser und Steuermann Kai Zimmerle. Da die fünf Schüler des Landesmeister-Vierers allerdings auch im später siegreichen Achter saßen, fährt der zweitplatzierte FSG-Vierer nach Berlin, da laut Reglement jeder Schüler nur in einer Bootsklasse in Berlin starten darf.

Nach dem deutlichen Sieg beim Landesfinale 2009 und dem eindrucksvollen vierten Platz beim Bundesfinale 2009 wurden hohe Erwartungen an das neu formierte FSG-Flaggschiff, den Achter, gestellt. Ruderlehrer Holger Knauf musste vier Schüler altersbedingt ersetzen. Da keine andere Schule einen Achter gemeldet hatte, mussten die Schüler die 1000 Meter-Strecke vor den Augen des Landesbeauftragten Rudern, Bernd Puhl, allein bewältigen. Rudertechnik und die Zeit von 3:19 Minuten waren überzeugend genug, dass der Achter in der Besetzung Lukas Weiß, Stefan Esser, Florian Tilk, Felix Tempel, Paul Fischer, Moritz Wuerich, Andreas von Borstel, Nicolai Rittershofer und Steuerfrau Jana Kägi für das Bundesfinale zugelassen wurde.

Erneut den Landesmeister-Titel sicherte sich in der Altersklasse der 15- 17-Jährigen der Mädchen-Gig-Doppelvierer. Von der siegreichen Mannschaft des Vorjahres saß nur noch Sarah Kaiser im Boot. Neu dabei waren in diesem Jahr Sarah Petermann, Jasmin Heller, Lisa Lausmann und Steuerfrau Lisa Röthig. Die fünf Schülerinnen konnten sich in einem packenden Rennen deutlich gegen die Boote aus Heidelberg, Ulm und Radolfzell durchsetzen. Im Renn-Doppelvierer belegte die Mannschaft den zweiten Platz hinter dem Team aus Radolfzell.

In der jüngeren Altersklasse der Zwölf- bis 14-Jährigen zogen beide Renn-Doppelvierer des FSG Marbach in die Finalläufe ein. Das von FSG-Lehrer Christian Calovini trainierte Team mit Carolin Wuerich, Luise Möller, Chiara Schulze, Rebecca Ullrich und Steuerfrau Annelie Gering sicherte durch ein von Schlagfrau Carolin Wuerich taktisch hervorragend gefahrenes Rennen einen eindrucksvollen Sieg und das begehrte Berlin-Ticket. Im Jungen-Vierer starteten Paul Langjahr, Michael Breitenbücher, Stefan Funk, Tim Mildenberger und Steuermann Henning Metzger. Die Mannschaft belegte den dritten Platz.





29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 14:55 Uhr

 






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