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SKV weist Vorwürfe zurück

Oberstenfeld Handballer sehen nicht im Pfingstturnier das Problem. Von Oliver von Schaewen
 

Der bedenkliche Zustand des Oberstenfelder Sportplatzes kann nicht auf das Pfingstturnier der Handballer des SKV Oberstenfeld zurückgeführt werden. Davon ist Ulrich Waldbüßer, der Erste Vorsitzende des SKV Oberstenfeld, überzeugt. Er wehrt sich in einem offenen Brief an das Bürgermeisteramt gegen die Vorwürfe, die der FV Oberstenfeld kürzlich erhoben hat (wir berichteten).

Es werde der Eindruck vermittelt, als müsse der Fußballverein nach dem Pfingstturnier die Grillrückstände und die Scherben der Handballer wegräumen, schreibt Waldbüßer. Tatsächlich strenge sich der SKV erheblich an und reinige nach jedem der vier Veranstaltungstage nicht nur das Festgelände, sondern großräumig darüber hinaus. Nach dem Turnier widme sich das Team besonders den Spielflächen und gehe den Bolzplatz "quadratzentimeterweise" ab, um Unfälle der Sportler und spielender Kinder durch Scherben zu vermeiden. "Ich wage die Behauptung, dass der Festplatz von uns jeweils sauberer hinterlassen wird, als er übernommen wurde."

Dass der SKV seine Abschlussarbeiten ordentlich verrichtet, bestätigt Martin Schwarz, Leiter des Oberstenfelder Bauhofs. "Die machen das schon relativ gut. Es hat bisher keine Beschwerden nach dem Turnier gegeben", sagte er gestern. Es dauere etwas, bis sich das plattgetretene Gras wieder erhole und stehe. "Letztlich tummelt sich auf dem Bolzplatz Hinz und Kunz", weiß Schwarz, der öfter Jugendliche sieht, die sich dort treffen und "ihre Gelage halten". Er rät, mit den jungen Leuten in Ruhe zu reden, damit sie auf den Spielflächen keinen Unrat hinterlassen.

Der SKV-Chef Waldbüßer gibt dem Bürgermeister Reinhard Rosner recht, wenn der an die 37-jährige Tradition des Pfingstturniers erinnert. "Wir müssen 150 Gastmannschaften unterbringen und brauchen deshalb die Fläche als Zeltplatz", sagte er gestern unserer Zeitung. Der Bolzplatz sollte weiterhin multifunktional genutzt werden. "Die Ansprüche an eine normgerechte Rasenspielfläche vermag er ohnehin nicht zu erfüllen."

Einer Meinung ist Waldbüßer dagegen mit den Fußballern des FVO, was den Zustand der Sanitäranlagen in der Sporthalle angeht. "Die Beschwerden von Besuchern und Sportlern häufen sich", schreibt der Vorsitzende. Die maroden Rohrleitungen seien der Hauptgrund. An Toiletten, Pissoirs, Waschbecken und Duschen sei der Wasserdruck viel zu gering. In mehreren Duschräumen seien die Fliesen bereits gerissen und Wasser dringe nach außen. Auch in den Toiletten des Foyers machten sich Schäden bemerkbar. Den Reinigungskräften werde zu Unrecht vorgehalten, nicht sauber genug zu putzen. Ursache für Beläge an den Sanitäranlagen sei der mangelhafte Wasserdruck. Dies führe zu Geruchsbelästigungen. Die Leitungen der Sporthalle sollten nach 35 Jahren saniert werden, schließt Waldbüßer.





29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 06:07 Uhr

 






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