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Gleiche Teilnehmerzahl bei strafferem Zeitplan

Nur noch an zwei Tagen wird beim 14. MZ-Cup um Punkte und Titel gekämpft.
Avanti/Ralf Poller

Steinheim Beim MZ-Cup am 17. und 18. September in Steinheim kommt es für die Tischtennis-Asse aus Marbach und dem Bottwartal zum letzten Kräftemessen vor der Saison. Die 14. Auflage des Turniers wartet dabei mit einigen Neuerungen auf. Von Julia Spors
 

Auch wenn etwas gut läuft, heißt es nicht, dass man es dabei belassen muss. Die Verantwortlichen des MZ-Cups haben sich deshalb Gedanken gemacht und warten in diesem Jahr mit einigen Neuerungen auf. Die wohl einschneidenste: Ein kompletter Turniertag fällt weg. Statt an drei Tagen kämpfen die Athleten bei der 14. Auflage in Steinheim nur noch zwei Tage lang um die Titel. Ein strammerer Zeitplan als bisher sowie die Streichung der Doppel-Wettkämpfe bei den Jugendlichen und Aktiven soll das möglich machen. Vorteile bringt das einige.

Ein Punkt: "Wir brauchen nicht mehr so viele Helfer. Das ist gerade für kleine Abteilungen gut", sagt Martina Enderle, bei der TSG Steinheim für die sportliche Koordination zuständig und beim 14. MZ-Cup zusammen mit Marcus Fink für die Turnierleitung verantwortlich. "Wir sind zwar ein großer Verein. Aber auch wir sind froh, wenn wir nur Freitag und Samstag Helfer stellen müssen", erklärt die Steinheimerin.

Nächster Vorteil: Ligaspiele können jetzt trotz des Turniers ausgetragen werden - am Sonntag. Am selben Wochenende wie der MZ-Cup finden nämlich auch die ersten Punktspiele statt. Gerade deshalb konnten in den Vorjahren viele Sportler nicht melden. Dieses Problem ist nun passé. Der Cup kann gar zur letzten Trainingseinheit, zum Kräftemessen vor dem Ligaauftakt genutzt werden. "Darüber werden sich viele freuen", glaubt Enderle.

Ein weiterer Vorteil: Samstags sei oftmals ein kleiner Leerlauf zwischen den Wettkämpfen gewesen. Dieser fällt nun dadurch weg, dass die Doppel-Wettbewerbe bei den Jugendlichen und Aktiven gestrichen wurden und alle anderen Klassen von Sonntag auf Samstag geschoben werden. "Wenn wir auch noch die Doppel spielen würden, könnten wir den MZ-Cup nicht an zwei Tagen austragen", merkt Enderle an. Ein herber Verlust sei die Absetzung aber nicht, denn: Alle Doppel-Teilnehmer treten auch im Einzel an. Einzige Ausnahme sind die Senioren. Sie behalten ihre Doppel-Wettkämpfe am Freitag bei.

Interessant wird es in diesem Jahr vor allem am Samstag für die Frauen. Anders als in den Vorjahren dürfen sie jetzt nämlich bei den Männern mitspielen. Jedoch mit einer eigenen Wertung. "Die letzten Male war die Frauen A-Konkurrenz ein reines Steinheimer Vereinsturnier. Das hat nicht wirklich Sinn gemacht", berichtet Martina Enderle. Die Motivation ging so etwas flöten - das soll sich nun wieder ändern. "Das ist mit Sicherheit ein kleiner Anreiz für die Frauen", glaubt die Turnierleiterin. Zumal nicht nur die A-Konkurrenz ab sofort mit den Männern ausgetragen wird, sondern auch die restlichen Frauen-Konkurrenzen.

Wichtig für alle: Auf Nachmeldungen sollte diesmal verzichtet werden. "Das gibt sonst ein reines Chaos", sagt Enderle und hofft auf die gleiche Teilnehmerzahl wie bei den vorherigen Auflagen des MZ-Cups. Rund 200 Sportler waren beim Wanderturnier der 13 einladenden Vereine aus dem Bottwartal immer dabei.

Letzte Neuerung: Beim traditionellen Promi-Mix-Max-Turnier am Samstag sind nur noch Bürgermeister startberechtigt. Verwaltungsangestellte oder Gemeinderatsmitglieder dürfen nicht mehr teilnehmen. "Bislang wurden meist Leute geschickt, die schon Tischtennis gespielt haben, doch das ist nicht Sinn der Sache. Die Bürgermeister sollen selbst an die Platte treten", macht Enderle klar. Zumal dann meist die "Könner" gewonnen haben. Ein Verwaltungschef selbst ging noch nie als Sieger aus der Halle. Das wird sich bei der 14. Auflage in Steinheim jetzt aber ändern.

28.07.2010 - aktualisiert: 28.07.2010 11:47 Uhr

 






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