Wanderfreunde Höpfigheim Auf dem Wein- und Dichterweg führt kein Weg an Hessigheim vorbei

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Die Wanderfreunde haben auch den Fasskeller besichtigt. Foto: Wanderfreunde Höpfigheim

Steinheim-Höpfigheim
Die Wanderfreunde haben sich am vergangenen Dienstag im Schlosshof getroffen, um gemeinsam nach Hessigheim zu wandern – natürlich mit anschließender Weinprobe.

Über den Lauffener Weg erreichte man das Weinbaugebiet „Hart“, weiter ging es dann in Richtung Mundelsheim, wo man den Seebach überquerte und die Wanderung weiter durch das Weinanbaugebiet von Mundelsheim führte. Über den Böckler und oberhalb entlang der Käsberg-Kanzel erreichte man nach gut zwei Stunden die Weinbaugemeinde Hessigheim. Auf der schwäbischen Wein- und Dichterstraße führt kein Weg an der Gemeinde vorbei. Hier kann man auch noch einen selbst organisierten Straßenverkauf entlang den Straßen erkunden. Das Ziel der Wandergruppe war aber die Felsengartenkellerei.

Dort wartete schon Heidi Nägele auf die Wanderfreunde. Leider konnte man an diesem Tag nur den Fasskeller besichtigen, da die Weinlese schon begonnen hatte. Die Weingärtner der Felsengartenkellerei bewirtschaften rund 650 Hektar.

Und dann ging auch schon direkt die Weinprobe los. Der erste Wein war ein Trollinger, der seinen Ursprung in Tirol hat. Dieser mundete fein. Dazu wurde ein Bauernvesper gereicht, damit sich die Wanderfreunde nach ihrer Tour stärken konnten. Danach kam ein Lemberger (der trocken oder halbtrocken war) ins Glas, dieser hat seinen Ursprung im Blaufränkischen. Der dritte Wein war ein Rosé Cuvée aus drei verschiedenen Rebsorten. Heidi Nägele erklärte die Weine und hatte so manchen lustigen Spruch auf Lager, sodass die Weinprobe nie langweilig wurde. Der Riesling darf natürlich bei einer Weinprobe auch nicht fehlen und der fünfte Wein war ein Blanc de Blancs, den die jungen Kellereimitarbeiter als Cuvée kreiert haben. Den Abschluss bildete ein Traminer Spätlese, ein angenehmer Dessertwein.

Nach dieser rundum gelungenen Weinprobe machten sich die Wanderfreunde wieder mit vielen neuen Eindrücken rund um den Wein auf die Heimreise. Diesmal allerdings nicht zu Fuß – mit dem Bus erreichte die Gruppe wieder wohlbehalten die Heimat.

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