Urmenschmuseum Die Urmenschfrau kommt gut an

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Die Urmenschfrau stammt aus Paris . . . Foto: Skulptur Atelier Daynès, Paris / Photo S. Entressangle

Steinheim
Was sagen die Museumsbesucher zu der Steinheimer Frau, die nach dem Urmensch-Schädel geschaffen wurde? Das wollten die Mitglieder des Fördervereins Urmensch-Museum wissen, nachdem die von einer Pariser Künstlerin gestaltete Figur dank einer großzügigen Spende im vergangenen Jahr eingeweiht werden konnte.

Dazu stellte man direkt neben der Dame einen Briefkasten auf und bat die Besucher um ihre Meinung. Eingeworfen werden pro Monat etwa 20 Kärtchen, wobei allerdings auch einige Bewerter ihre Meinung statt zur Figur zum Museum insgesamt abgeben –aber immerhin fast immer eine positive.

Zur Urmenschfrau selbst gibt es auch eigentlich nur lobende Stimmen. „Eine Bereicherung für das Museum“, „Sehr lebensecht“ sind die häufigsten Kommentare. Die Alarmanlage monierten zwei Jugendliche, sie hätten die Urmensch-Frau wohl gerne angefasst oder ein Selfie mit ihr gemacht. Besonders gut kommt das Museum bei den etwa zehnjährigen Schülern an.

Von ihnen kamen nämlich die meisten Rückmeldungen, was die jüngeren Besucher anbelangt. Auch sachdienliche Hinweise wurden abgegeben. Aufmerksame Museumsbesucher haben bemerkt, dass es unterschiedliche Altersangaben zum Urmensch und ebenfalls unterschiedliche Begründungen für die Deformierung seines Schädels im Museum gibt.

Die alten wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen nach und nach überall auf den neuesten Stand gebracht werden. Sonst gab es wenig Kritik.

Der Förderverein ist zufrieden mit der positiven Resonanz. Alle Anstrengungen des vergangenen Jahres haben sich ganz offensichtlich gelohnt.

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