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Steinheim/TriathlonDer 16. mz3athlon wird zur Hitzeschlacht

Julia Spors, vom 14.06.2015 21:06 Uhr
Im kühlen Nass ist es  gestern bei sommerlichen Temperaturen am  besten auszuhalten  gewesen. Foto:  
Im kühlen Nass ist es gestern bei sommerlichen Temperaturen am besten auszuhalten gewesen.Foto:  

Steinheim -

Rund 700 Sportler sind gestern bei der 16. Auflage des mz3athlon an den Start gegangen – und hatten dabei vor allem mit einem zu kämpfen: der von oben knallenden Sonne. Während sich die Hitze im Becken des Steinheimer Wellariums zu Beginn noch super aushalten ließ, so wurde später vor allem die Laufstrecke für viele zur Tortur. Der mz3athlon damit für einige zur Hitzeschlacht.

„Es war hart. Vor allem das Laufen war fies. Beim dritten Mal den Weinberg hoch war es echt eine Quälerei“, meinte David Hinze, der die heavy-Distanz in einer Zeit von 1:24:37 Stunde für sich entschied. Als Favorit war der Mann vom Mack Team SF Dornstadt ins Rennen gegangen. Er kam auch als erster Mann im Ziel an. Sicher sein, ob er gewonnen hat, konnte er da aber noch nicht. Denn nach seiner Startgruppe war noch eine weitere auf die längste mz3athlon-Distanz gegangen. „Ich hoffe, dass es reicht. Aber jetzt heißt es erst mal: abwarten, wer da noch so kommt“, meinte er ausgepumpt. Etwas später hatte er dann die Gewissheit und konnte sich umso mehr über seinen gelungenen Wettkampf freuen.

„Da man nie wusste, wer hinter einem noch kommt, bin ich die ganze Zeit auf Tempo gelaufen“, verriet er, hätte aber sogar noch etwas das Tempo rausnehmen können. Denn der zweitplatzierte Ulrich Königs vom Therapie- und Rehazentrum Bottwartal hatte im Ziel mehr als viereinhalb Minuten Rückstand (1:29:10 Stunde). Dritter wurde Thomas Schmudde mit einer Zeit von 1:30:50 Stunde.

Bei den Frauen feierte Luisa Moroff vom GSV Maichingen bei ihrem ersten Triathlon der Saison den ersten Sieg. Sie finishte nach 1:39:22 Stunde und hatte damit am Ende mehr als fünf Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Anne Katrin Leich, die nach 1:44:43 Stunde ins Ziel kam. Gemeinsam waren die beiden nach dem Schwimmen aus dem Wasser gestiegen – hinter Sandra Streckert vom Team Silla Hopp. „Sandra ist super geschwommen, aber auf dem Rad habe ich sie dann nach einer Runde geschnappt“, berichtete Moroff im Ziel. Im Anschluss radelte und lief die spätere Siegerin außer Konkurrenz, hatte jedoch ebenso wie viele andere Athleten mit der Hitze zu kämpfen. „Auf dem Rad war es mit dem Wind angenehm. Aber das Laufen war wirklich unerträglich“, fand sie, holte jedoch gerade auf dieser Distanz noch einmal einen ordentlichen Vorsprung heraus. „Ich habe Luisa nach dem Wechsel vom Schwimmen aufs Rad gar nicht mehr gesehen“, verriet Anne Katrin Leich vom Team Sonnenschein. Ebenso wie die Siegerin, hatte auch sie mit der letzten Disziplin zu kämpfen. „Der Berg in den Weinbergen war brutal. Da steht die Hitze“, meinte sie, war mit ihrem Wettkampf aber voll und ganz zufrieden. Sandra Streckert, die als Erste aus dem Becken gestiegen war, wurde am Ende übrigens Dritte. Die Frau vom Team Silla Hopp beendete den Wettkampf nach 1:45:38 Stunde schweißüberströmt.

Komplett offen war die Frage nach den Siegern auf der classic-Distanz. Am Ende war es ein Starter aus der zehnten Startgruppe, der das Rennen für sich entschied: Larry Theisinger von Theisinger Lagerlogistik. Nach 1:00:07 Stunde war er im Ziel und hatte damit die schnellste Zeit zu Buche stehen. Zweiter wurde Björn Hansen (1:00:39 Stunde), Dritter Luca Zeiher vom Team Silla Hopp (1:01:05 Stunde).

Bei den Frauen holte sich Anne Schadek vom VfL Sindelfingen Tria mit einer Zeit von 1:07:07 Stunde den Sieg auf der classic-Distanz. Hinter ihr kamen die favorisierte Sonja Gabriel vom Sparda-Team Rechberghausen (1:07:34 Stunde) sowie Bettina Wissmeier-Huber vom Team Silla Hopp (1:11:48 Stunde) ins Ziel.

Die light-Distanz gewann Christian Bechtel in einer Zeit von 34:25 Minuten vor Sebastian Schütz (36:30 Minuten) und Thomas Hartmann (36:41 Minuten). Melissa Walter setzte sich bei den Frauen durch (41:13 Minuten). Zweite wurde hier Beatrix Schneider (41:26 Minuten), Dritte Kristin Seifert (42:02 Stunde).

Beim Staffel-Wettbewerb, der in diesem Jahr mit fast 50 Teams so gefragt war wie nie, holten sich „Die Schwimmer“ den Sieg. Jochen Bär, Thomas Carl und Sandro Monaci finishten nach 57:15 Minuten. Zweiter im Staffel-Wettbewerb wurde das Team von „Kieferorthopädie Dr. Fuchs“ (59:40 Minuten) vor dem „ASV Heilbronn 1“, der 1:03:09 Stunde benötigte.

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