Steinheim/Tischtennis Zweimal Bronze in Władysławowo

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Im Einzel und Doppel das Halbfinale erreicht: Wenna Tu. Foto: privat

Steinheim - Ein sehr erfolgreiches Wochenende hat Nachwuchs-Tischtennisspielerin Wenna Tu aus Steinheim hinter sich. Die 15-Jährige, die in der Rückrunde der 3. Bundesliga am vorderen Paarkreuz bei der Neckarsulmer SU eine beeindruckende 13:4-Bilanz hingelegt hatte, erreichte bei den Polish Cadet Open in Władysławowo sowohl im Einzel als auch im Doppel das Halbfinale und damit Platz drei. Das Turnier war der letzte internationale Test vor den Jugend-Europameisterschaften vom 14. bis 23. Juli in Guimarães/Portugal.

Der Wettbewerb begann mit der Team-Konkurrenz, in der Wenna Tu zusammen mit Alexandra Kaufmann vom TTC Bietigheim-Bissingen antrat. Die beiden erreichten als Gruppenerster die Hauptrunde der besten acht Mannschaften, unterlagen dort aber mit 1:3 gegen Italien. Auch im Doppel traten Wenna Tu und Alexandra Kaufmann gemeinsam an. Nach einem glatten 3:0-Erfolg in der ersten Runde gegen die Polinnen Gaworska/Gryko trafen sie auf die Italienerinnen Laurenti/Roncallo, gegen die sie bei der Niederlage im Team-Wettbewerb noch hauchdünn verloren hatten. Diesmal drehten Tu/Kaufmann aber den Spieß um und setzten sich mit 3:2 Sätzen durch. Mit der Paarung Armanini/Vivarelli warteten im Viertelfinale zwei weitere Italienerinnen. Hier gewannen die beiden Württembergerinnen mit 3:1. Das Aus kam erst im Halbfinale mit 0:3 gegen die beiden Russinnen Abraamian/Zironova, die anschließend auch das Finale gegen die zweite deutsche Paarung Sophia Klee/Anastasia Bondareva glatt gewannen und im gesamten Wettbewerb nur einen Satz abgaben.

Im Einzel startete Wenna Tu gegen die Polin Zuzanna Gaworska, die sie ja bereits aus dem Doppel kannte und der sie auch diesmal mit 3:0 keine Chance ließ. Etwas schwieriger wurde es im Anschluss gegen Kornelija Riliskyte aus Litauen. Hier verlor die Steinheimerin den ersten Satz mit 12:14, sicherte sich im Anschluss aber die folgenden drei Durchgänge und stand somit im Viertelfinale. Dort stand die Rumänin Elena Zaharia auf der anderen Seite des Tisches. Es wurde ein hochklassiges Match über fünf knappe Sätze, in dem Wenna Tu im Entscheidungsdurchgang bereits mit 6:9 hinten lag. Doch nervenstark drehte sie die Begegnung noch einmal und gewann die letzten fünf Punkte in Folge. Eine Nummer zu groß war dann im Halbfinale die spätere Turniersiegerin Satsuki Odo aus Japan, der Wenna Tu nach drei klaren Sätzen zum Sieg gratulieren musste.

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