Steinheim-Höpfigheim Party bis spät in die Nacht

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Die Gäste sind teilweise auch im Halloween-Look erschienen. Foto: avanti

Steinheim-Höpfigheim - Während andernorts noch die Vorbereitungen für die Halloween-Partys liefen, schlief man in Höpfigheim schon davon aus. Genau genommen war es ohnehin eine 90er-Jahre-Party, die am Abend vor dem Reformationstag im GSV-Vereinsheim stieg, aber ein Hauch von Halloween war trotzdem zu spüren. Zwei Frauen waren mit passendem gruseligen Kopfputz erschienen: Eine trug leuchtende rote Teufelshörner, eine andere eine Art Vogelspinne auf dem Kopf. Aber Halloween hin oder her: Vor allem ging es darum, sich bei der musikalischen Erinnerungsreise durch ein ganzes Jahrzehnt zu amüsieren, und das taten die Besucher im Alter zwischen etwa 20 und 60 Jahren ganz offensichtlich.

Das Vereinsheim war von den Fußballern in eine Diskothek verwandelt worden, bunte Lichter verbreiteten Partystimmung. Getanzt wurde dennoch wenig, obwohl zumindest am Anfang noch genügend Platz dafür da war. Stattdessen standen die Menschen an den aufgestellten Stehtischen, prosteten sich mit einem Bacardi Cola, einem Cuba Libre oder einem anderen Drink fröhlich zu und schafften es trotz der beachtlichen Lautstärke der Musik, sich zu unterhalten. Viele rockige Titel wie „It’s Raining Men“ in einer 90er-Jahre-Version wechselten mit sanfteren Tönen wie „Lemon Tree“, rhythmisch waren alle, so dass die meisten zumindest im Stehen ein wenig wippten.

Noch um zehn Uhr abends, zwei Stunden nach dem offiziellen Beginn, strömten die Gäste scharenweise ins Vereinsheim. Angst davor, um Mitternacht oder kurz danach rausgeworfen zu werden, musste keiner von ihnen haben, denn da das Vereinsgebäude sehr abgelegen im Kälblingswald liegt, störte sich keiner an den wummernden Bässen. „Es ist unser Vereinsheim, da können wir feiern, so lange wir wollen“, sagte Marcus Baier, der Abteilungsleiter der Fußballer.

Die Abteilung Fußball war es auch, die bereits zum zweiten Mal eine 90er-Jahre-Party veranstaltete, und das nicht nur, weil sie beim ersten Mal im Februar „super gut ankam“, wie Baier sagte: „Wir finanzieren mit dem Erlös unser Trainingslager oder zumindest einen Teil davon.“

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