Steinheim/Handball Zu viele Fehler nach der Pause

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Sascha Gohl hat gegen Asperg sechs Tore für die HG-Männer erzielt. Foto: Archiv (avanti)

Steinheim - Eine Halbzeit lang sind die Bezirksliga-Handballer der HG Steinheim-Kleinbottwar in der Partie gegen den TSV Asperg mindestens ebenbürtig gewesen. In der Anfangsphase legte die Mannschaft von Trainer Simon Friedl in der Steinheimer Riedhalle sogar vor und lag beim 10:7 in der 21. Minute mit drei Toren in Führung. Doch die Gäste kamen bis zur 24. Minute zum 10:10-Ausgleich. Dennoch sagt Friedl: „Bis zur Pause war noch alles in Ordnung.“ Mit einem 13:13 gingen die beiden Mannschaften schließlich in die Kabine.

Doch nach dem Wechsel gerieten die HG-Männer schnell in Rückstand, lagen in der 42. Minute bereits mit 18:22 hinten. „Wir haben dann einfach zu viele technische Fehler gemacht. Die nachlassende Kraft und damit vielleicht auch fehlende Konzentration ist sicherlich ein Aspekt gewesen, der dazu führte“, sagt Friedl mit Blick auf die nur neun Feldspieler, die ihm zur Verfügung standen. Denn die Steinheimer, deren Personaldecke ohnehin schon recht dünn ist, mussten auch noch auf den erkrankten Alexander Schäfer verzichten. „Er ist schon sehr wichtig für uns, das hat man gegen Asperg gesehen. Zum einen fehlt er hinten in der Abwehr, weil er bei unserer 5:1-Formation vorne auf der Eins spielt“, so Friedl, der aber in der Defensive gegen Asperg gar nicht das große Problem sah. „Die Abwehr war gut, auch die beiden Torhüter haben sehr gut gehalten. Der Knackpunkt ist vielmehr der Angriff gewesen.“

Durch die Ballverluste vorne lief die HG immer wieder in Konter. Die Asperger hingegen leisteten sich in den zweiten 30 Minuten kaum noch Fehler. Dadurch kamen die Steinheimer nicht mehr näher als auf zwei Tore an die Gäste heran. Zuletzt war man beim 25:27 in der 54. Minute auf Tuchfühlung, doch postwendend kassierte die HG das 25:28. Und während für die Hausherren nur noch Sascha Gohl einmal den Ball im Tor unterbrachte, sorgten die Gäste in den Schlussminuten bis zum 26:32 noch für ein deutliches Ergebnis.

Für die nächste Partie am Sonntagabend bei der HSG Sulzbach-Murrhardt hofft Simon Friedl zumindest auf die Rückkehr von Alexander Schäfer. Ansonsten ist personell nicht wirklich Besserung in Sicht. „Der Kader ist derzeit nicht größer. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Leistung bringen. Dass wir das können, hat man ja zum Beispiel beim Unentschieden in Marbach gesehen. Wichtig wird sein, dass wir uns im Angriff stabilisieren.“

HG Steinheim-Kleinbottwar:
Eggers, Ringle – Eckstein (8), König (1), Biebl (1), Schick (2), Rempfer (1), Gohl (6/3), Hochwimmer (1), Kellermann (5), Arnold (1).

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