Oberstenfeld/Tennis TCO-Damen fehlt noch ein Sieg

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Spitzenspielerin Irina Fetecau hat im Einzel und Doppel gepunktet. Foto: avanti

Oberstenfeld - Die Tennis-Damen des TC Oberstenfeld haben das erste Abstiegsduell in der Oberliga gegen die TA TSV Bietigheim deutlich mit 8:1 gewonnen. Sollte am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den TC Esslingen der dritte Saisonsieg gelingen, wäre dem Aufsteiger der Klassenerhalt sicher. Wobei diese Hürde vermutlich schwerer zu nehmen sein wird als die am vergangenen Sonntag. Denn die Bietigheimerinnen brachten keine wirklich Oberliga-taugliche Mannschaft auf den Platz, die Entscheidung über den Gesamtsieg war bereits nach zweieinhalb Stunden gefallen. Da verwandelte Rebecca Böhringer ihren Matchball zum 6:1, 6:3, nachdem sich die Nummer fünf des TCO im zweiten Satz gegen ihre recht unorthodox spielende Gegnerin etwas schwerer getan hatte. Es war der Punkt zum 5:0-Zwischenstand.

Den Beginn hatte Patrizia Bolz an Position zwei gemacht, deren Gegnerin nach nur einer halben Stunde beim Stand von 3:1 aufgeben musste. Anna-Lena Gundermann blieb an Position sechs bei ihrem 6:0, 6:1 ebenfalls noch unter einer Stunde Spielzeit. Und rechnet man die Zeit für das Einschlagen ab, dann benötigte auch Isabel Cueto-Baumann an vier keine 60 Minuten, um ihre Gegnerin mit 6:2, 6:1 zu bezwingen.

Irina Fetecau, die rumänische Spitzenspielerin des TC Oberstenfeld, hatte ebenfalls keinerlei Probleme. Dabei spielte ihre Gegnerin, die Chilenin Dominique Ibarra, nicht einmal schlecht. „Aber Irina ist ganz klar die beste Spielerin dieser Liga. Und noch dazu immer freundlich und zuverlässig. Diese Erfahrung habe ich schon vergangene Saison in Braunschweig gemacht, wo sie in der 2. Bundesliga gespielt hat“, erklärte der neue TCO-Vereinstrainer Oliver Westphal, der Fetecau nach nach Oberstenfeld gelotst hatte.

Nachdem nun Böhringer den fünften Punkt geholt hatte, blieb nur noch das Match von Michaela Waker. Und ausgerechnet die nach einem Treppensturz noch immer angeschlagene Nummer drei des TCO spielte das längste Match und hatte die im Vergleich stärkste Bietigheimer Gegnerin. Erst 50 Minuten nach Böhriger war Waker fertig und musste eine 4:6, 2:6-Niederlage einstecken. Dazu passte es dann, dass sie an der Seite von Fetecau im Doppel auch noch in die „Verlängerung“ musste. Erst im Match-Tiebreak entschieden die beiden die Partie für sich. Bolz/Böhringer gaben dagegen nur zwei Spiele ab, ein drittes Doppel stellten die Gäste gar nicht erst auf. „Es war absehbar, dass das eine so deutliche Sache wird“, fand Oliver Westphal. „Aber das ist auch gut so, denn am Ende könnte jeder Matchpunkt wichtig sein.“

TC Oberstenfeld – TA TSV Bietigheim 8:1
Fetecau – Ibarra 6:0, 6:1; Bolz – Kanthak 3:1, aufg.; Waker – Friedrich 4:6, 2:6; Cueto-Baumann – Wildermann 6:2, 6:1; Böhringer – Bentele 6:1, 6:3; Gundermann – Stier 6:0, 6:1; Fetecau/Waker – Ibarra/Friedrich 2:6, 7:5, 10:5; Bolz/Böhringer – Wildermann/Stier 6:1, 6:1; Gundermann/Birst ohne Spiel

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