Murr Burger King wird wohl im November fertig

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Voraussichtlich werden noch im November hier Hamburger gebraten. Foto: Frank Wittmer

Murr - An der Stelle des ehemaligen Autohauses Betz wird seit März gebaut. Auf dem Grundstück an der Ecke Robert-Bosch-/Gottlieb-Daimler-Straße sollen eine Tankstelle und ein Burger King-Restaurant errichtet werden (wir berichteten). Die für rund 1,4 Millionen Euro neu gebaute Tankstelle wurde schon Ende Mai eröffnet. Wann das Schnellrestaurant, das eigentlich schon im Sommer in Betrieb gehen sollte, fertig wird, ist nicht ganz einfach herauszufinden.

Auch auf der Facebook-Seite der Marbacher Zeitung wird eifrig diskutiert. Während sich die einen auf die Erweiterung des kulinarischen Angebots freuten, befürchten die anderen „noch mehr Müll“. Ob die Angelegenheit überhaupt Sinn macht, das zweifelt ein Nutzer an: „Eine Fastfood-Kette und eine Tankstelle eröffnen neben einer bereits bestehenden Tankstelle und ner anderen Fastfood-Kette???“

Zum weiteren Ablauf des Bauvorhabens schweigen sich einige der Beteiligten aus. Dieter Horn, Geschäftsführer von VW Betz in Marbach und Eigentümer des Grundstücks, ist zu keinerlei Auskünften bereit. Auch die BK Süd GmbH, ein Franchisenehmer von Burger King, will sich auf keinen Terminplan festlegen lassen. Irina Roppelt von BK Süd erwidert auf die Frage nach einem Eröffnungstermin: „Ich habe klare Anweisung von meinem Chef, keine Auskünfte zum Vorhaben in Murr zu erteilen.“

Die Baugenehmigung für den Neubau des Burger-King-Restaurants wurde bereits im Januar erteilt, warum es so langsam voranging, weiß niemand so genau. „Uns wäre es recht, wenn die Baustelle mal ein Ende hätte“, sagt Klaus Buchegger von Tamoil, das die HEM-Tankstelle weiter vorne betreibt, mit dem Burger King aber nichts zu tun hat. Immerhin bestätigt die Pressestelle von Burger King auf weitere Nachfragen dann den Termin, der auch schon auf der Baustelle zu hören war: Mitte bis Ende November soll alles fertig sein.

Die Gebäudehülle steht schon, der Innenausbau schreitet voran. Auch die Werbeanlagen und eine „Abluftrohrverlängerung“ wurden inzwischen genehmigt, teilt der Sprecher des Landratsamtes, Andreas Fritz, mit.

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