Marbach Kurz und knackig: Werbung für Marbach

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Die Museen auf der Schillerhöhe kommen natürlich auch vor. Foto: Imagefilm

Marbach - Der letzte Imagefilm, der die Vorzüge von Marbach herausstrich, ist inzwischen nicht mehr ganz taufrisch. Das Werk stammt aus dem Jahr 2009, als Schillers 250. Geburtstag im großen Stil gefeiert wurde. Es handele sich zudem um einen relativ langen Beitrag, sagte der Bürgermeister Jan Trost jetzt im Gemeinderat. „Wir waren deshalb der Auffassung, dass es sinnvoll wäre, auch mal was Kurzes und Prägnantes zu machen, wo man auch bei Youtube mal schnell reinschauen kann“, erklärte er. Eine Aufgabe, die Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart im Rahmen eines Projekts übernommen haben.

Herausgekommen ist ein Dreiminüter, der natürlich nicht alles abdecken könne, was Marbach auszeichnet, räumte Jan Trost vor der Präsentation des Films ein. Aber einige der wichtigsten Highlights seien doch drin. Damit hatte der Bürgermeister nicht zu viel versprochen. Die Kamera fängt zum Beispiel die berühmten Museen auf der Schillerhöhe ein und schwenkt über die malerische Altstadt. Das FSG als größtes Gymnasium weit und breit darf natürlich auch nicht fehlen.

Beleuchtet werden aber auch die kleineren Dinge, die Marbach lebenswert machen. So findet der neue Mitmachgarten beim Kollegienhaus ebenso Erwähnung wie der Wochenmarkt mit seinen „regionalen Köstlichkeiten“. Die Stimme aus dem Off weist aber aber auf das Ehrenamt und das soziale Engagement hin, das in Marbach großgeschrieben werde. Unterstrichen wird das Gemeinschaftsgefühl dadurch, dass der Kommentar in der Wir-Form eingesprochen ist, was dann beispielsweise so klingt: „Wir sind sportlich aktiv, ob an Land oder auf Wasser.“

Als die Präsentation rum war, monierte Heinz Reichert von der SPD sogleich, dass die Vereine nicht erwähnt würden. Der Rielingshäuser Ortsvorsteher Eberhard Ruoff streckte auch schon die Hand, wahrscheinlich, um anzumerken, dass der Stadtteil in dem Imagefilm ebenfalls nicht auftaucht. Doch der Bürgermeister Jan Trost betonte, dass man in drei Minuten eben nicht alles packen könne. Und Ziel sei gewesen, einen kompakten Clip zu erstellen. Das Tobias-Mayer-Museum habe auch keine Rolle in dem Werk spielen können, weil dort zur Zeit der Dreharbeiten noch gebaut wurde.

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