Marbach Klassenzimmer mit Smartboards und Beamer

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„Wir pflegen eine Kultur, die den Schüler achtet“ Foto: CDU Marbach

Marbach - Marbach
„Wir pflegen eine Kultur, die den Schüler achtet“ und „wir sind bestrebt, ihn von der fünften Klasse bis zum Abitur zu bringen. Darauf ist auch die gesamte Lehrerschaft geeicht“ erklärte Oberstudienrat Christof Martin, Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums gegenüber den Mitgliedern der CDU-Gemeinderatsfraktion. Sie hatten aus aktuellem Anlass um ein Informationsgespräch gebeten.

Sie setzten damit ihre Reihe „Die Fraktion im Gespräch“ ein weiteres Mal fort. Christof Martin betonte den Räten gegenüber, dass das FSG, prozentual gesehen, das einzige Gymnasium im Land sei, das die meisten Fünftklässler durchgehend zum Abitur bringt. Zu Beginn seiner Ausführungen ließ er nochmals die seit nunmehr fünf Jahren dauernde Generalsanierung Revue passieren, die von der Lehrerschaft „stoisch“ mitgetragen worden sei. Bei der in Abschnitten erfolgten Sanierung sei durch zusammenhängende Räume eine Riesenverbesserung eingetreten; ebenso bei den Informatikräumen, die komplett neu ausgestattet wurden. Er zählte weiter auf: Einbau eines Aufzuges in der Aula, ein Lernzentrum, in das sich die Schüler zurückziehen können, um mit Büchern und ausgeliehenen Laptops sich wissenschaftliches Arbeiten als Hinführung zum Studium angewöhnen können, ein Raum der Stille, ein gut ausgestatteter Sanitätsraum, sämtliche Fachräume hochwertig aufgewertet sowie sämtliche Klassenzimmer mit Smart-Board, Beamer und aktueller Kamera ausgestattet. Dies bedeute einen Quantensprung für methodisch-didaktisches Arbeiten für die Lehrer.

Sorge bereite ihm nur noch der Internetzugang, für die Schule existenziell. Sein Ziel sei, in jedem Raum einen schnellen Zugang mit guter W-Lan-Versorgung zu installieren. Einen Vorteil für die Glasfaserverlegung, die demnächst erfolgen soll, sieht Fraktionssprecherin Heike Breitenbücher in der zentralen Anordnung aller Schulen auf dem Schulcampus. Dann fehlt nur noch die Umgestaltung des Außenbereichs mit dem Schulhofe, die nach den letzten Renovierungsarbeiten erfolgen soll. Die erste große Rate im städtischen Haushaltsplan ist dafür eingestellt.

So ermögliche die Schule für alle Profile eine hervorragende Ausstattung und „könne alles anbieten, was das Land zu bieten hat“. Im sprachlichen Bereich gibt es zusätzlich Chinesisch und Russisch, was sehr gut nachgefragt sei; dazu komme noch der bilinguale Zug, der in die IB-Initiative münde. Die offizielle Zulassung für das International Baccalaureate konnte der Schulleiter inzwischen stolz präsentieren . Der internationale Abschluss sei vor allem für im Ausland aufgewachsene Kinder, deren Eltern gezielt wegen der Schule in den Raum Marbach ziehen, interessant. Weiter zählte er auf: Die Exzellenzinitiative „mit so vielen Anmeldungen wie noch nie“ sowie das ab Klasse 7 neu initiierte Fach IPM – Informatik, Physik, Mathematik – , „ein Profil für Käpsele“.

Nicht zu vergessen die Duale Ausbildung: eine Kooperation mit einem Ludwigsburger Malerbetrieb, in dem die Schüler während der Mittelstufe dort komplett außerhalb der Schulzeit eine praktische Lehrlingsausbildung absolvieren können sowie die musischen Fächer Kunst, Kimko und die Musik, die mit Chor, je nach Klassenstufen, Orchester und Bigband ergänzt werden können und mit der engagierten Lehrerschaft hervorragende Aufführungen ermöglichen.

Christof Martin erläuterte auf Nachfrage einen Notfallplan, der für den Ernstfall bereit liegt. Polizei, Feuerwehr und speziell als Scouts ausgebildete Lehrer üben dafür regelmäßig. Alle Klassenzimmer seien von innen abschließbar. Beim anschließenden Rundgang besichtigten die Ratsmitglieder die neu „gestylten“ Klassenräume, die aufwendig ausgestatteten Physik-und Chemieräume, das Lernzentrum sowie die Kunsträume und den schönen Theatersaal für die Theater-AG.

Fazit: das Friedrich-Schiller-Gymnasium ist mit 2400 Schülern nicht nur das größte Gymnasium im Land, sondern auch das Flaggschiff unter den Gymnasien. Mit den Millionen, die von der Stadt und mithilfe von Zuschüssen in die Generalsanierung und die Ausstattung geflossen sind, steht das FSG hervorragend da und ist für die Zukunft gerüstet. Die CDU-Fraktion zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der schulischen Angebote, der Leistung aller Beteiligten und dem „Spirit“ der Schule, der unseren Kindern und Jugendlichen für ihr weiteres Leben vermittelt wird.

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