Marbach Gruppe kommt aus dem Staunen nicht heraus

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Die Gruppe hat den Rundgang durch den bunten Garten sichtlich genossen. Foto: Angelika Schröder

Marbach - Marbach
Jährlich freuen sich die Teilnehmer der zwei Wassergymnastik-Gruppen auf ihren Ausflug. Diesmal tauschten wir gemeinsam das Waser gegen den Kräutergarten in Bad Ditzenbach.

Mit dem Busfahrer Herr Ländle waren in besten schwäbischen Händen. Pünktlich steuerte er den Bus mit 25 Damen und zwei Herren vom Hermann-Zanker-Bad in Marbach nach Bad Ditzenbach.

Wir hatten reichlich angenehme Sitzplätze und der Bus war sehr gut temperiert. Auch am Ziel kamen wir pünktlich an und konnten uns sogleich auf dem Weg zur Erlebnis-Führung begeben.

Unter einer wunderschönen Sommerlinde hörten wir Teilnehmer, teils sitzend, der Einführung unserer Leiterin zu, die unter anderem auch nach dem Unterschied von Sommer- und Winterlinde fragte. Vielen war nicht bekannt, dass es da Unterschiede gibt.

Zahlreiche blühende Pflanzen, Kräuter, Büsche und Bäume ließen unsere Augen freudig strahlen. Entlang von Kräuter, -Sinn, -Erlebnisgarten und anderen liebevoll angelegten Beeten und Wasserläufen kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus und erkannten oft freudig, dass in unseren Gärten das vermeintliche Unkraut sogar ein Heilkraut ist. Ein wunderschönes Erlebnis war auch der Bau des Meeresinhalatorium. Seine heilende Wirkung konnte man bei richtiger Atmung sehr gut nachvollziehen.

Am liebsten wären einige Teilnehmer in den kleinen Seerosenteich oder auf dem Steinsofa versunken. Der Wassergarten mit seiner belebenden Wirkung brachte uns jedoch wieder auf Trab. An manchen Beeten wären wir noch gerne länger geblieben, doch das Mittagessen in der Spezerei wartete auf uns. Frisch gestärkt lauschten wir dann einem kurzen Filmvortrag über die Firma Kräuterhaus Sanct Bernhard. Angefangen mit Hagebuttemark ist das Imperium zu einem ansehnlichen Unternehmen mit 450 Mitarbeitern, eigenem Labor und Forschung sowie Schau-Erlebnissgarten gewachsen.

Uns wurde nahegelegt, egal was wir und wie viel wir einnehmen, ohne genügend Wasser am Tag zu trinken, kann das beste Kraut seine Wirkung nicht entfalten. Denn der Mensch besteht aus sehr viel Wasser. Seine Knorpel, das Bindegewebe, die Haut, Verdauung, Blut et cetera benötigt das Elixier.

Um das alles nicht zu vergessen, wurde uns auch Ginkgo nahegelegt, der übrigens auch sehr extremen Umweltbedingungen standhält.

Mit reichlich Information gingen wir dann in den Laden und kamen dann mit dem ein oder anderen Pülverchen und Sälbchen beim Kaffetrinken (Eisessen) an.

Das Wetter hatte wunderbar mitgespielt und wir konnten mit viel Wissen und gestärkt unsere Heimreise in unsere geliebte Schillerstadt antreten.

Auf der Rückfahrt wusste der Fahrer viele Witze zu erzählen und gut gelaunt verließen wir wieder den Bus.

Ein Dank an alle Teilnehmer und natürlich dem Busfahrer für den tollen gemeinsamen Ausflug.

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