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Marbach/FußballDer FC darf sich nichts erlauben

Julia Spors, vom 19.03.2016 00:00 Uhr
Philipp Bez ist wieder zurück aus dem Urlaub. Foto: Archiv (avanti)
Philipp Bez ist wieder zurück aus dem Urlaub.Foto: Archiv (avanti)

Marbach - Nach dem Derby mit dem Tabellenletzten GSV Pleidelsheim und dem Duell beim Tabellenvorletzten TKSZ Ludwigsburg bekommen es die Bezirksliga-Fußballer des FC Marbach morgen Mittag (15 Uhr) auf dem heimischen Kunstrasen erneut mit einem Team aus dem Tabellenkeller zu tun. Denn der TV Neckarweihingen rangiert derzeit auf dem 14. Platz und damit genau vor den beiden Letztplatzierten aus Pleidelsheim und Ludwigsburg. Einen Durchmarsch wie vergangene Woche beim 8:0-Sieg bei TKSZ erwartet Christian Seeber, der Coach des FC, diesmal aber nicht. Eher das Gegenteil.

„Ich gehe davon aus, dass es eine sehr kampfbetonte Partie wird, denn Neckarweihingen spielt sehr diszipliniert und geordnet“, meint der Trainer des Tabellenfünften und verweist diesbezüglich auch auf das Hinspiel. Mit einem torlosen 0:0 trennten sich damals beide Teams. „Da haben wir uns richtig schwer getan“, weiß Seeber noch gut. Vor allem das tiefstehende Spiel der Neckarweihinger bereitete den Schillerstädtern damals Probleme. „Da ist es schwer, sich durchzukombinieren“, erklärt Christian Seeber. Das eigene Spiel breit machen heißt es deshalb. Versuchen, sich so Räume zu verschaffen. Unterschätzen wird den Gast auf jeden Fall keiner im FC-Dress, dessen ist sich der Coach sicher. „Neckarweihingen hat zuletzt zwar fünfmal verloren, aber die Spiele waren meist knapp. Auch das 1:3 gegen Merklingen war extrem umkämpft bis zur 70. Minute. Das hat mir auch deren Trainer erzählt“, berichtet Seeber. Außerdem darf sich sein eigenes Team nichts erlauben, will es weiter ein Wörtchen beim Thema Aufstieg mitreden.

Als Tabellenfünfter hat der FC Marbach aktuell immer noch drei Punkte Rückstand auf den Zweiten SKV Rutesheim II, der den Relegationsrang belegt. Spitzenreiter TV Pflugfelden dreht mit zehn Punkten Vorsprung auf Rutesheim II alleine seine Runden an der Spitze und darf sich fast schon genüsslich zurücklehnen.

„Wir dürfen nicht patzen, wenn wir dran bleiben wollen. Unsere Marschroute ist also klar: Wir wollen gewinnen. Erst Recht, da es ein Heimspiel ist“, sagt Christian Seeber vor der morgigen Partie. Personell sieht es ganz gut aus. Lukas Möhle, der vergangene Woche krank war, ist wieder fit und Philipp Bez zurück aus dem Urlaub. „Muhammet Kodal war die Woche zwar etwas grippal angeschlagen und Patryk Jedrzejczyk hatte Magen-Darm-Probleme, aber beide dürften zum Spiel wieder fit sein“, sagt Seeber. Er macht klar: „Wir sind gewappnet.“ Bereit, das dritte Kellerkind in Folge zu schlagen. Ob knapp wie Pleidelsheim (2:0) oder deutlich wie TKSZ (8:0) ist egal.

 

 

 

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