Marbach Die Jugendarbeit erlebt eine Renaissance

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Die Nachwuchsmusiker sind mit Eifer bei der Sache. Foto: Stadtkapelle-Musikverein Marbach

Marbach - Marbach
Bereits seit ein paar Jahren werden wieder Jugendliche an Blasinstrumenten und Percussions-Instrumenten unterrichtet. Einige Jahre gab es keine neuen Schüler. Durch eigene Werbung ist es nicht mehr möglich, Jugendliche zum Erlernen eines Instrumentes zu animieren. Erst durch die Einführung von Bläserklassen ist es dem Verein gelungen, Jugendliche an Holzblas- und Blechblasinstrumenten sowie an den Schlagwerken zu unterrichten.

Derzeit sind mehr als 30 Jugendliche in Ausbildung. Sie werden von qualifizierten Lehrern ausgebildet. Für das Dutzend Schlagzeug-Schüler wurde das „Drum Corps“ gegründet. Die Schüler kommen aus der 3. und 4. Klasse der Grundschule und denen, die jetzt in den Bläserklassen des Gymnasiums musizieren.

Das gemeinsame Zusammenspiel der Schüler wird von Tatiana Kuhnle geleitet. Das ist ein großer Glücksfall für den Verein. Sie versteht es meisterhaft, die jungen Musiker zu begeistern. Ihren ersten Auftritt hatte das junge Ensemble auf fremdem Terrain beim „Begegnungskonzert der Bläserklassen“ in Steinheim. Dort legten sie ihrem Leistungsstand entsprechend einen sehr guten Auftritt hin.

Eine Neuerung ist die Gründung des „Jugend Projektorchesters“. Dort musizieren ebenfalls unter der Stabführung von Tatiana Kuhnle Musiker der Bläserklasse 3 und 4 der Grundschule sowie den Klassen 5 bis 7 des Friedrich-Schiller Gymnasiums. Beide Orchester zeigten auch beim Jahreskonzert des Vereins eine sehr gute musikalische Leistung. Besonders die Leistung des Jugend-Projektorchesters war sensationell gut. Die Musiker haben die Musiktitel in gerade einmal vier Wochen erarbeitet und hatten davor noch nicht zusammen musiziert.

Ein ganz besonderer Dank gebührt ihrer Dirigentin Tatiana Kuhnle. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen. Der Verein sieht optimistisch in die Zukunft und hofft, dass in absehbarer Zeit auch wieder junge Musiker das Orchester verstärken. Ein ganz großer Dank gilt allen, die in der Jugendarbeit tätig sind. Jetzt liegt es an den Verantwortlichen des Vereins, die Flamme am Brennen zu halten.

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