Marbach Ausflug ist gespickt mit Höhepunkten

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Die Landfrauen haben eine schöne Reise erlebt und dabei viel gesehen. Foto: Landfrauen Marbach

Marbach - Bei strahlendem Wetter starteten wir mit dem Bus und Busfahrer Ralf Richtung Norden. Unterwegs gab es natürlich wieder unser bewährtes Busvesper. Am Nachmittag erreichten wir dann die Unesco- und Kaiserstadt Goslar. Dort wurden wir von einer Stadtführerin erwartet, die uns bei einem Spaziergang durch die Altstadt die aus dem 11. Jahrhundert stammende Kaiserpfalz sowie die einzigartig schönen Fachwerkhäuser, wie Siemenshaus, den Marktplatz, Marktbrunnen mit dem vergoldeten Reichsadler, Gildehaus, Rathaus und Bäckergildehaus erklärte. Das Glockenspiel am Kämmereigebäude mit seinen Bergmannsfiguren auf dem Marktplatz war dabei ein besonderes Erlebnis.

Weiter ging die Fahrt nach Braunlage. Im Hotel „Achtermann“ bezogen wir unsere Zimmer für die nächsten Tage. Gleich am ersten Tag machten wir uns auf, den Brocken zu erkunden. Mit der historischen Brockenbahn fuhren wir von Wernigerode auf den Gipfel des 1141 Meter hohen Brockens. Leider hatten wir einen Lokschaden und mussten auf halber Strecke in eine andere Bahn umsteigen. Wir hatten auf dem Brocken bei strahlendem Wetter eine wunderschöne Fernsicht. Bei einem Rundgang um die Brockenkuppel erzählte uns der Reiseleiter von der Geologie und Botanik auf dem Harz.

Am zweiten Tag fuhren wir nach Wernigerode, dort besichtigten wir die Brauerei Hasseröder. Die im Jahre 1872 gegründete Brauerei befand sich früher in der Innenstadt von Wernigerode und wurde vor circa zehn Jahren im Industriegebiet neu errichtet und ist mit modernster Technik zur Bierherstellung ausgestattet. Nach einer ausgiebigen Bierverkostung und einem guten Harzer Vesper verabschiedeten wir uns von der Brauerei und unternahmen anschließend einen Spaziergang mit dem Stadtführer durch die schöne Fachwerkstadt Wernigerode.

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Abstecher zu einer der längsten Seilhängebrücken der Welt, mit einer Länge von 458 Metern, an der Rappbodetalsperre.

Am dritten Tag besuchten wir Halberstadt und besichtigten den Dom mit seinem wertvollen Domschatz. Außerdem fand im Dom noch ein kleines Orgelkonzert statt. Das uns alle sehr begeisterte. Anschließend fuhren wir in die Unesco-Stadt Quedlinburg . Bei einem Stadtrundgang mit unserem Reiseleiter sahen wir die vielen verwinkelten Fachwerkgassen, den Marktplatz und das Rathaus. Die Mittagspause verbrachten wir dann noch in der sehr alten traditionellen Brauereigaststätte Ludde, die bereits 1807 erwähnt wurde und die noch heute eine ganz alte Biersorte mit dem Namen „Pubarschknall“ braut.

Da jede schöne Reise einmal zu Ende geht, müssen auch wir uns wieder auf dem Weg in Richtung Süden machen. Auf der Heimreise machten wir noch einen Zwischenstopp in der Stadt Fulda. Nach einer Führung durch den Dom und die barocke Altstadt begaben wir uns wieder vollends auf den Heimweg.

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