Ludwigsburg-Hoheneck/Turnen Heiß auf ein mögliches Aufstiegsfinale dahoam

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Die KSV-Mannschaft mit den Trainern Uta Ziegler und Sebastian Braden. Foto: privat

Ludwigsburg-Hoheneck - Im mittlerweile sechsten Jahr turnt die KSV Hoheneck in der Regionalliga Süd und gehört damit schon zu den arrivierten Teams dieser Liga. Und die vergangenen vier Jahre schaffte man als eines der zwei besten Teams sogar den Sprung zum Aufstiegsfinale zur 3. Bundesliga. Vor dem Start in die neue Saison am kommenden Sonntag ab 15 Uhr in Gäufelden kommt für die Hohenecker Turnerinnen eine weitere Motivation hinzu: Das Aufstiegsfinale wird dieses Jahr am 9./10. Dezember in der heimischen Kugelberghalle stattfinden. „Ohne zu wissen, wie gut die anderen sind, ist das natürlich eine riesige Motivation“, sagt Sebastian Braden, der die Mannschaft zusammen mit Uta Ziegler trainiert. Neben dem Heimwettkampf am 28. Oktober könnte die KSV damit also ein zweites Mal vor heimischem Publikum antreten.

Doch zunächst einmal gilt es, den ersten von drei regulären Wettkämpfen gut über die Bühne zu bekommen. „Die Mädchen sind alle ganz heiß und fast alle topfit“, sagt Braden. Die einzige Einschränkung gibt es bei Lara Kauderer, die nach einer Knöchelverletzung zunächst nur am Barren turnen kann. Zwei wichtige Stützen der Mannschaft werden wieder die Erdmannhäuserin Mona Ziegler und die Pleidelsheimerin Joana Lamatsch sein, die beide an allen vier Geräten an den Start gehen. Voraussichtlich drei Geräte wird Lara Kauderers Schwester Maren absolvieren, die Marbacherin Carolin Renz ist für die Übungen am Boden und am Sprung vorgesehen.

Mona Zieglers ältere Schwester Sandrin ist fix für den Barren eingeplant und könnte zudem noch einen Einsatz am Sprung bekommen. „Dort ist noch das einzige Fragezeichen, da gibt es drei Kandidatinnen für den letzten noch offenen Platz“, erklärt Sebastian Braden, der hier noch die Trainingsleistungen dieser Woche abwarten möchte. Jeweils ein Gerät sollen Fanni Hansen, die nach einer Verletzungspause wieder im Team zurück ist, Saskia Knoll, Sophia Holoch und Valentina Herbst turnen. Letztere ist die einzige, die erstmals in der Regionalliga antreten darf. „Sie wird am Boden zum Einsatz kommen. Insgesamt können wir ab dieser Saison bis zu zehn Turnerinnen einsetzen, was uns entgegenkommt. Dadurch sind wir etwas flexibler bei der Aufstellung“, erklärt Sebastian Braden eine Regeländerung.

Eine weitere Änderung gab es vor der Saison bei der Bewertung. „Da muss man jetzt mal sehen, wie gut sich die einzelnen Mannschaften darauf eingestellt haben und wie die Wertungsrichter das handhaben“, sagt der KSV-Trainer. Die Einschätzung der eigenen Chancen sei dadurch noch schwieriger, als dies vor dem ersten Wettkampf ohnehin schon immer war. „Aber wir haben zehn fitte Turnerinnen und stehen gut da. Alles andere werden wir am Sonntag sehen“, so Braden. Und dann kann man auch besser abschätzen, wie die Chancen für die KSV Hoheneck stehen auf ein mögliches Aufstiegsfinale vor heimischer Kulisse.

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