HSG Marb/Riel. Handball-Jugend der HSG auf großer Bergtour

Von
Väter und Söhne auf großer Fahrt: Gemeinsam wandern und Spaß haben. Foto: HSG Marbach-Rielingshausen

Marbach-Rielingshausen
Wie schon seit vielen Jahren fand auch dieses Jahr am ersten Wochenende der Sommerferien eine Bergtour der männlichen Handball-Jugend zusammen mit ihren Vätern statt. Und so starteten am Donnerstag insgesamt sechs Väter und zehn B-Jugendliche von Marbach aus in Richtung Ehrwald am Fuße der Zugspitze.

Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad musste man dann erst mal ordentlich schwitzen, ehe man auf der Knorr-Hütte in 2050 Metern Höhe einen kühlen Abend direkt unterhalb des Zugspitzgipfels genießen konnte. Gleich am zweiten Tag stand der vermeintliche Höhepunkt der Tour an: der Zugspitzgipfel, mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Der zum Teil doch recht anstrengende Aufstieg über mehr als 900 Höhenmeter wurde dann mit einer traumhaften Aussicht auf zahlreiche Gipfel der Alpen belohnt. Dass man auch mit deutlich weniger Schweiß per Seilbahn dorthin gelangen konnte wusste man zwar, aber keiner der mehreren hundert Seilbahnfahrer sah nur annähernd so glücklich und zufrieden aus wie die HSG-ler an diesem Morgen auf dem Gipfel.

Über mehr als 1700 Meter Abstieg gelangte man zur wunderschön gelegenen Reintalanger-Hütte. Direkt an der Partnach gelegen, genossen Groß und Klein das kühle Nass des Bachs. Und als ob dies nicht schon Entschädigung für die Strapazen genug war, bekam man nach dem Abendessen noch Livemusik vom Feinsten geboten: Die Küchenmannschaft, bestehend aus einem Internationalen Trio aus Argentinien, Spanien und Bayern, spielten mit Zither, Bass und Gitarre eine geniale Mischung aus Internationalem, Südamerikanischem und Bayerischem und begeisterten so die Hüttengäste. Schade, dass man Punkt 22 Uhr die Hüttenruhe einhalten musste, sonst . . .

Über die Blockhütte gelangte man am Samstag zum Kreuzeckhaus, auf dem man die letzte Übernachtung der Tour hatte. Nach dem Abstieg am Sonntag in Richtung Grainau wartete dann aber noch eine Überraschung auf die Jungs: Mit sogenannten Mountain-Carts fuhr man auf Schotterstraßen den Berg hinunter und hatte dabei mehr als zwei Stunden ausgiebig Spaß. Übrigens nicht nur die Jugendlichen, auch den Vätern war dabei das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu bringen.

Insgesamt war es auch dieses Mal wieder ein gelungenes Bergwochenende bei allerbestem Wetter.

Artikel bewerten
2
loading