Großbottwar Ralf Zimmermann geht in zweite Amtszeit

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Mit Beifall nimmt Ralf Zimmermann Foto: Werner Kuhnle

Großbottwar - Ralf Zimmermann ist auch in den kommenden acht Jahren Bürgermeister der Stadt Großbottwar. Bei der Wahl am Sonntag setzte sich der Amtsinhaber mit 90,2 Prozent der Wählerstimmen wie erwartet deutlich gegen den einzigen Mitbewerber Ulrich Raisch durch, der 4,6 Prozent der Stimmen erhielt.

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Die Wahlbeteiligung lag bei 42,6 Prozent. Heißt: Von möglichen 6238 Stimmen sind 2654 abgegeben worden, darunter 81 ungültige. Dieser Wert ist am Wahlabend als positiv eingeordnet worden. „Mit dieser hohen Wahlbeteiligung habe ich nicht gerechnet“, meinte Ralf Zimmermann. Und als „sehr erfreulich“ schätzte Andreas Strohm als Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses diese Zahl ein.

Nachdem die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen hatten, deutete sich der Erfolg Zimmermanns bereits um 18.15 Uhr an. Im Wahlbezirk Kindergarten Nelkenstraße, der zuerst ausgezählt war, kam er auf 89 Prozent. Gegen 19 Uhr stand das Gesamtergebnis fest.

Der 36-jährige Ralf Zimmermann, der mit seiner Familie im gegen Ende hin gut besuchten Rathausfoyer auf die Ergebnisse gewartet hatte, sprach von einem „überwältigenden Vertrauensbeweis“, den er von den Bürgern erhalten habe. „Ich empfinde große Dankbarkeit. Ich weiß aber auch, dass dahinter natürlich eine Erwartungshaltung steht. Und ich hoffe, dass ich diese erfüllen kann“, so Zimmermann, der damit in seine zweite Amtszeit geht. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Bürgern, der Verwaltung und dem Gemeinderat. „Es werden hoffentlich acht gute und erfolgreiche Jahre“, meinte er abschließend.

Ulrich Raisch erreichte zumindest ein besseres Ergebnis als bei seiner ersten Kandidatur in der Storchenstadt vor acht Jahren, als er es auf zwölf Stimmen gebracht hatte. Diesmal liegt er bei 119. Damit gewann er jedoch weniger Stimmen für sich, als unter dem Punkt „Sonstige“ aufgeführt werden. 133 Stimmen gingen an weitere Personen, die auf den Stimmzettel geschrieben worden waren. Nennenswert: 37 Stimmen erhielt der ehemalige Stadtrat Stefan Apfelbach, der das Gremium verlassen musste, weil er anonym wegen einer Wohnsitzverlagerung angezeigt worden war. In der Bürgerschaft genießt er also weiterhin Zuspruch.

Zu Zimmermanns Gratulanten zählten der Landtagsabgeordnete Fabian Gramling, die Bürgermeister-Kollegen Birgit Hannemann aus Erdmannhausen und Thomas Winterhalter aus Steinheim sowie der ehemalige Oberstenfelder Schultes Reinhard Rosner.

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