Großbottwar/Backnang Polizei: Vermisste wurde wahrscheinlich getötet

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Quelle: Unbekannt

Großbottwar/Backnang  - Im Fall der Vermissten aus Backnang-Strümpfelbach sagte Rudolf Biehlmaier, der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Aalen: "Wir gehen davon aus, dass die Frau getötet wurde." Sein Kollege Holger Bienert ergänzt, die Polizei habe die letzte Hoffnung zwar noch nicht aufgegeben, die Frau doch noch lebend zu finden. Ein Tötungsdelikt sei aber sehr wahrscheinlich.

 

Am Wochenende wurde ein Tatverdächtiger im Fall der 22-jährigen verhaftet, wie bereits gemeldet. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei um den 24 Jahre alten Ex-Freund der vermissten Frau, der ehemals in Backnang-Strümpfelbach lebte, aber heute in Großbottwar wohnt. Darüber, wo und wann genau die Verhaftung erfolgte, möchte Biehlmaier derzeit keine Angaben machen. Der Tatverdächtige befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt. Die zuständige Haftrichterin setzte den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen in Vollzug.

Biehlmaier bestätigt, dass von der 22-jährigen Frau weiterhin jede Spur fehle. Auch die wenigen Hinweise aus der Bevölkerung erbrachten noch nicht den erhofften Erfolg. Die 22-jährige Katharina Kleinschmidt aus Strümpfelbach ist seit Mittwoch, 8. November, nicht mehr erreichbar. Letzter bekannter Aufenthaltsort der Frau ist ihre Wohnung in der Flurstraße. Die Kripo Waiblingen bittet zur Aufklärung des Falles weiterhin um Zeugenhinweise unter Telefon 0 71 51/ 95 00.

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