Bottwartal/Tischtennis Der MZ-Cup fällt dieses Jahr aus

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Erst 2018 werden sich Tischtennisspieler wieder beim MZ-Cup messen. Foto: Archiv (avanti)

Marbach/Bottwartal - Über lange Zeit ist der MZ-Cup für die Tischtennisspieler der teilnehmenden Vereine eine willkommene Gelegenheit gewesen, kurz vor dem Start der neuen Saison Matchpraxis zu bekommen und die Form zu überprüfen. Seit rund drei Jahren steht der Wettbewerb nun aber auf der Kippe. Grund dafür ist, dass sich kein Ausrichter finden lässt.

Im vergangenen Jahr übernahm zwar der TV Großbottwar, jedoch nur noch in einer abgespeckten Form. Anstatt ein Turnier für Jugend und Aktive über zwei Tage, gab es da nur noch eines für Senioren an einem Freitagabend. In diesem Jahr werden jedoch selbst diese in die Röhre schauen müssen, denn es ist kein Ausrichter gefunden worden. „Das ist sehr schade“, sagt Thomas Friedl, Abteilungsleiter des TV Großbottwar und Fadenspinner, wenn es um den MZ-Cup geht. Ganz sterben wird der Vorbereitungs-Wettbewerb aber nicht. Denn: „Für 2018 und 2019 gibt es wieder einen Ausrichter“, berichtet Friedl.

Im kommenden Jahr wird der TV Großbottwar übernehmen, 2019 der TTV Erdmannhausen. „Wir vom TVG werden 2018 aber wieder nur den Seniorenwettbewerb ausrichten. Alles andere ist uns zu viel“, sagt Friedl. 2019 sollen dann wieder alle zum Zug kommen – Senioren, Aktive und Jugend. „Der TTV Erdmannhausen hat gesagt: Wenn sie es machen, dann komplett“, berichtet Thomas Friedl und ist froh, dass man endlich mal wieder einen Plan hat, der über eine Auflage hinausgeht. Das war in den vergangenen Jahren nicht so.

Von Jahr zu Jahr mühte man sich, einen Ausrichter zu finden, und auch die Teilnehmerzahlen gingen dementsprechend zurück. „Man kriegt zum Teil gar keine Rückmeldung von Vereinen. Sie wollen einfach nicht und schicken deshalb auch keine Sportler mehr. Das ist wirklich schade“, findet er. Andere Vereine wie der TSV Affalterbach oder die TTG Marbach/Rielingshausen hätten indes in diesem Jahr gerne als Ausrichter fungiert, bei ihnen ging es letztlich aber nicht. „Da gab es Probleme mit der Halle“, sagt Thomas Friedl.

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