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Bottwartal/HandballGemeinsame Sache kommt bei den Kindern gut an

Tanja Schaaf, vom 02.11.2013 00:00 Uhr
Die Kinder haben ihren Spaß gehabt. Foto: Werner Kuhnle
Die Kinder haben ihren Spaß gehabt.Foto: Werner Kuhnle

Bottwartal - Wir haben hier an einem Tag mehr Training als sonst in zwei Wochen. Das ist anstrengend, aber super“, so lautete die Meinung der verschwitzen Handballcamp-Teilnehmer in der Bottwartalhalle am Mittwochmittag. Die D-Jugend-Jungs, die sich nach einem anstrengenden Speedball-Match eine Pause und eine kleine Stärkung in Form von Obst und Kuchen gönnten, waren sich jedenfalls einig: Das Handballcamp der Handballschule Bottwartal, unter deren Namen der SKV Oberstenfeld, der TV Großbottwar und die HG Steinheim-Kleinbottwar zum ersten Mal kooperierten, war ein voller Erfolg.

Sechs Tage lang fand das Camp während der Herbstferien statt. Von Samstag bis Montag für die insgesamt 45 männlichen und weiblichen E-Jugendlichen, von Dienstag bis Donnerstag für die genau 69 Jungs und Mädels der D- und C-Jugenden. Trainiert wurde in den Sporthallen in Kleinbottwar, Großbottwar und Oberstenfeld – und zwar ganze vier Einheiten pro Tag. Als Trainer waren nicht nur Vereinscoachs engagiert, wie zum Beispiel Markus Mühlpointner, Nils Koch oder Timo Peter, sondern auch die Referentin für Lehre und Leistungssport und Auswahltrainerin Rosemarie Keller sowie fachmännisches Personal von der Handballakademie Klaus Feldmann. Einer davon war Benjamin Köhler, der extra aus Hannover angereist war, um sich in Kleinbottwar drei Tage lang um die männlichen D-Jugendlichen zu kümmern. „Wir schauen uns die Kinder am ersten Tag genau an und schauen auf welchem Stand sie sind. Dementsprechend gestalten wir das Training an den folgenden Tagen. Hier haben wir uns verstärkt um die Abwehr gekümmert“, so der Handballlehrer. Seine drei Akademie-Kollegen waren in den anderen Hallen dafür zuständig, die verschiedenen Trainingsinhalte wiederzugeben. Für die E-Jugendlichen standen dabei eher Grundlagen, wie Passen, Fangen, Werfen und Koordination auf dem Programm, bei den Älteren ging es dann schon eher ans Eingemachte.

Ziel des Handballcamps war aber nicht nur die bloße Vermittlung von Trainingsinhalten, sondern auch das „gegenseitige Beschnuppern der Teilnehmer aus den drei verschiedenen Vereinen“, wie es HG-Jugendleiter Bruno Schillinger ausdrückte. Schließlich deutet momentan alles daraufhin, dass eine Jugendspielgemeinschaft der drei Vereine nur noch eine Frage der Zeit ist. Da macht ein Kennenlernen Sinn. Das fanden auch der zwölfjährige Großbottwarer Lars Eisele, der am Mittwoch sogar an seinem Geburtstag am Training teilnahm, sowie Justin Neus und Janik Windt aus Oberstenfeld. „Bislang kannten wir uns nur als Gegner von den Spielen, hier beim Camp kommen wir aber gut miteinander aus“, versicherte Justin.

„Das gemeinsame Handballcamp war eine Premiere, die Idee der Handballschule Bottwartal ist es aber, sowas regelmäßig anzubieten“, erklärte Bruno Schillinger. Der Großbottwarer Jugendleiter Andreas Schädlich jedenfalls freut sich heute schon auf das nächste geplante Camp an Ostern: „Wir waren mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden und haben Rücklaufzettel verteilt. Das Feedback war durch die Bank positiv. Wir nehmen jetzt schon Anmeldungen für das nächste Camp an.“

 

 

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